Das plant Apple für das iPad Pro 2022! Kann es einen Computer ersetzen?

iPad Pro 20222 mit M2 Chip

Schon bald kommt das neue iPad Pro auf den Markt. Es gibt verschiedene Leaks, Gerüchte & Spekulationen, wie es aussehen wird und welche Funktionen es bekommt. Alle aktuellen und relevanten Informationen bekommst Du in diesem Artikel zusammengefasst.

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Design – kommt die Glasrückseite?

Die ersten Gerüchte im Juni 2021 von Brombergs Mark Gurman deuteten stark darauf, dass das neue iPad Pro eine Glasrückseite erhalten wird. Mit diesem neuen Designfeature würde das iPad Wireless Charging über MagSafe ermöglichen.

Doch nun gibt es eine starke Änderung. Im Januar 2022 fand 9to5Mac heraus, dass Apple bei den Produkttests des neuen iPad Pro feststellte, dass die neue Glasrückseite sehr anfällig für Schäden sei und viel leichter kaputtgehen könnte.

Hier sieht man ein iPad Pro aus 2021. Es ist die Rückseite zusehen und das Gerät hat die Farbe Space Grey.
Quelle: screenrant.com

Laut den aktuellsten Vermutungen wird die Grundidee jedoch nicht verworfen. Das iPad Pro 2022 wird Wireless Charging via MagSafe ermöglichen. Um dies durchzuführen, verbaut Apple in den neuen Prototypen ein größeres Apple Logo – so wie beim MacBook Pro 14″ & 16″. Dieses wird dann aus Glas bestehen und ermöglichen, dass das iPad schnell drahtlos aufgeladen werden kann.

Wenn dies so kommt, dann wird Apple ebenfalls ein neues MagSafe Ladegerät für das iPad Pro vorstellen.

Ausrichtung auf die Benutzung im Querformat?

Es verdichten sich die Gerüchte, dass das neue iPad Pro auf die Benutzung im Querformat ausgelegt sein wird. Somit würde das Apple Logo einmal auf die längere Seite positioniert werden. Genau wie die Kamera, welche in der Mitte dieser Seite des iPads verbaut sein soll. Lautsprecher und der Ladeanschluss würden dann auch ihren Platz wechseln. Wie das aussehen könnte, siehst Du hier:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=hYs5QUNEu90

iPad Pro 2022: Weiterhin kein OLED, dafür miniLED bei beiden Modellen!

Das iPad Pro wird auch in diesem Jahr in 11″ & 12,9″ erscheinen. 2021 hatte nur das 12,9″ Display die miniLED-Technologie. Das wird sich nun ändern! Laut dem bekannten Apple Analysten Ming-Chi Kuo werden beide iPads auf miniLED setzen. Zu den Displayrändern gibt es bis jetzt noch keine Neuigkeiten. Wir können also davon ausgehen, dass diese so bleiben wie gewohnt.

Auf diesem Bild sieht man ein iPad Pro und den Schriftzug Mini LED.
Quelle: forums.macrumors.com

Der M2 kommt auch fürs iPad Pro

Wie das neue MacBook Air wird auch das iPad Pro 2022 die neueste Version der Apple Silicon Chips erhalten, den M2. Dieser wird laut den aktuellsten Leaks 8 CPU und 10 GPU Kerne besitzen. Somit wird das iPad eine noch bessere Performance für grafisch intensive Anwendungen haben.

Hier sieht man den M2 Prozessor von Apple. Das Logo sowie M2 sind als Schriftzug zu sehen.
Quelle: laptopsreviewer.com

Ersetzt das iPad Pro 2022 endlich einen Computer?

Seit Jahren wird heiß diskutiert: Wann kommt Final Cut Pro X für das iPad Pro? Der Prozessor hat die Leistungsfähigkeit und Performance, um dies möglich zu machen. Wahrscheinlich werden wir jedoch auch in diesem Jahr keine Final Cut Version auf dem iPad sehen. Das ist sehr schade, denn damit würde das iPad dem Computer deutlich voraus sein! Auch andere Desktopanwendungen müssen noch auf sich warten lassen… Wie wäre es zum Beispiel mit einer richtigen Unterstützung für externe Monitore?

Quelle: alexharkness.com

Größerer Akku? & 5G!

7,540mAh beim 11″ & 10,758mAh beim 12,9″. Das sind die Daten des Akkus der iPad Pros aus 2021. Aufgrund der miniLED-Technologie & dem bekannten höheren Akkuverbrauch durch das Magic Keyboard wird derzeit vermutet, dass die neuen iPad Pros größere Akkus besitzen werden, um ihre Performance hochhalten zu können. Da das 12,9″ Modell miniLED schon seit letztem Jahr besitzt, können wir ein Upgrade des Akkus besonders beim 11″ erwarten.

Wie schon 2021 wird auch in 2022 das iPad Pro die 5G Technologie an Bord haben. In den neuen Modellen wird nun eine verbesserte Konnektivität vermutet. Dies soll durch mehr Empfangstreifen am Gerät ermöglicht werden.

Kamera wie beim iPhone 13?

Die Kamera auf der Rückseite des iPad Pro wird vermutlich nicht so häufig im Alltag benutzt. Es ist aber möglich, dass auch dieses Jahr das Kameramodul des aktuellen iPhone 13 übernimmt. Ebenfalls wird der LiDAR-Sensor auf jeden Fall wieder am Start sein.

iPad Pro Rendering

Keine Updates?! – USB-C, Apple Pencil & Netzteil

Was so bleiben wird wie beim iPad Pro 2021 ist der Ladeanschluss in Form von USB-C (Thunderbolt 4), sowie das Laden mit dem 20W Netzteil. Ebenfalls unverändert bleibt wohl der Apple Pencil in der 2. Generation. Auch bezüglich eines neuen Magic Keyboards gab es zwar immer Gerüchte – Jedoch nichts mit Hand und Fuß.

Wann kommt das neue iPad Pro?

Wenn Apple dem Trend der letzten Jahre folgt, dann werden wir das neue iPad Pro im März oder auch April im Frühlingsevent von Apple sehen. Dies ergibt ebenfalls Sinn, weil in diesem Zeitraum auch das MacBook Air M2 vorgestellt werden soll. Was Dich dort erwartet, kannst Du übrigens hier nachlesen. Es könnte aber auch sein, dass das neue iPad auf der WWDC in der Mitte von 2022 vorgestellt wird. Wenn es nach den Leaks und Gerüchten geht, ist hierbei aber der Release im März wahrscheinlicher. Das genaue Erscheinungsdatum ist aber natürlich noch ein gut gehütetes Geheimnis.

Wie viel wird das iPad Pro 2022 kosten?

Letztes Jahr bekam das 12,9″ iPad Pro eine Preiserhöhung von rund 100 € – unter anderem für das miniLED Display. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass das neue 11″ Modell diese Preiserhöhung nun ebenfalls erhält. Zudem wird vermutet, dass im Einstiegsmodell keine 128GB, sondern mindestens 256GB verbaut sein werden. Somit wird das 11″ Modell bei knapp 979€ und das 12,9″ bei 1199€ starten.

Fazit

Das neue iPad Pro erhält in allen Bereichen kleine Updates. Ein besserer Prozessor, einen größeren Akku, mehr 5G Empfangsstreifen, die Kamera des iPhone 13 und vielleicht sogar ein Apple Logo aus Glas, welches Wireless Charging und MagSafe ermöglicht. Insbesondere, dass die Frontkamera umpositioniert wird, ist eine hervorragende Idee. Wir werden es uns auf jeden Fall kaufen und für euch vorstellen. Um das Review nicht zu verpassen, abonniert gern unseren YouTube-Kanal.

Über Moritz

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