Apple Studio Display: Deshalb würde ich es sofort wieder kaufen.

Apple Studio Display

Seit drei Monaten nutze ich jetzt schon das Studio Display von Apple. Ich schneide daran meine Videos, bearbeite Bilder, recherchiere für meine Inhalte – Ach und gelegentlich zocke ich damit auch eine Runde.

Meine Meinung zum neuen Display von Apple war zunächst etwas zwiegespalten. Für die verbaute Technik ist es einfach ziemlich teuer und der Aufpreis für den höhenverstellbaren Standfuß setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Kurz nachdem mein erstes Studio Display geliefert wurde, musste ich dieses dann wegen eines Defekts austauschen lassen. Die Lieferzeit für das Display betrug bei Apple über 8 Wochen. Mir war das Display jedoch in der kurzen Zeit so sehr ans Herz gewachsen, dass ich so lange nicht warten wollte.

Ich schaute daher auf Ebay Kleinanzeigen und wurde schnell fündig. Leider gab es jedoch nur Modelle ohne den höhenverstellbaren Standfuß – selbst das konnte mich aber nicht davon abbringen. Ich bestellte also kurzerhand ein Display auf Ebay Kleinanzeigen und zahlte dort mal eben 150 € mehr als bei Apple. Und was soll ich sagen – würde dieses kaputtgehen, dann würde ich keine Sekunde zögern mir direkt ein neues zu bestellen. Doch warum eigentlich? Das erfährst du in diesem Artikel.

Die Sache mit dem Standfuß

Ich will nicht lügen. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, dann hätte ich lieber wieder das Modell mit höhenverstellbaren Standfuß. Jedoch ist der normale Standfuß nicht so schlimm, wie ich dachte. Zu Beginn fand ich das Display etwas niedrig, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. In den letzten Wochen hatte ich daher fast nie das Verlangen den Monitor in seiner Höhe zu verstellen.

Studio Display mit höhenverstellbaren Standfuß

Wer also nicht unbedingt einen höhenverstellbaren Monitor braucht, sollte sich das Geld hierfür sparen. Außerdem finde ich den normalen Standfuß etwas schöner.

5K Auflösung: Für mich alternativlos.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Herstellern verbaut Apple im Studio Display ein 5K Display. Manch einer meint vielleicht, dass der Unterschied zwischen 4K und 5K nicht nennenswert ist. Diejenigen haben dann vermutlich aber noch nie mit einem 5K Monitor gearbeitet.

Als mein erstes Studio Display kaputt war, habe ich kurzerhand ein 27″ 4K Display von Huawei bestellt, um so die 8 Wochen Wartezeit zu überbrücken. Nach 2 Jahren mit hochauflösenden Mac Displays war das jedoch absolut keine gute Idee. Ein 5K Display hat 78% mehr Pixel als ein 4K Display und diesen Unterschied sieht man. Ich erkenne bei 4K selbst aus einem normalen Betrachtungsabstand einzelne Pixel – für mich heutzutage ein No-Go.

Studio Display

Auch sonst ist das Display einfach ausgezeichnet. Nicht nur hochauflösend, sondern auch super hell undmir präziser Farbdarstellung. Klar wäre ein Mini-LED-Display noch besser gewesen, das hätte den Preis jedoch ins Unermessliche getrieben. Und wenn alles gut geht, dann wird Apple ja noch eine Version mit Mini-LED-Display auf den Markt bringen. Auch muss man betonen, dass die Schwarzwerte für ein LCD-Panel ausgesprochen gut sind.

Lautsprecher, Mikrofon und Kamera: Es gibt nichts vergleichbares.

Was das Studio Display am Ende so besonders macht, ist sein Gesamtpaket. Es gibt kein anderes Display, das so gute Lautsprecher, Mikrofone und eine so gute Kamera integriert hat. Die Lautsprecher im Studio Display machen andere Lautsprecher für mich vollkommen überflüssig und das Gleiche gilt auch für die Webcam. Die Bildqualität ist nach dem letzten Softwareupdate wirklich okay und das Gesichtstracking mit Centerstage ist am Studio Display wirklich praktisch.

Ich kenne schlichtweg kein anderes Display, das hier auf einem ähnlichen Niveau abliefert. Kaum ein anderer Hersteller verbaut in seinen Displays überhaupt eine Webcam und wenn mal einer Lautsprecher verbaut, dann klingen diese absolut grausig.

Perfekte Synergie mit dem Mac

Ein weiterer Punkt, der das Studio Display einzigartig macht, ist dessen Zusammenspiel mit dem Mac. Alles funktioniert super einfach. Den Mac über Thunderbolt anschließen und schon kann es losgehen. Das Display samt Lautsprecher, Kamera und Mikrofone wurde immer erkannt und es alles funktioniert extrem zuverlässig.

Egal, ob mit meinem 16″ MacBook Pro oder neuerdings mit dem Mac Studio – Ich hatte nie Probleme und habe einfach immer das Gefühl vor einem kompletten iMac zu sitzen.

Trotz A 13 Chip kein AirPlay

Ein Punkt der mich nach 3 Monaten immer noch stört ist jedoch, dass obwohl im Studio Display ein A 13 Chip verbaut ist, dieses kein AirPlay unterstützt. Ich saß einfach schon häufig in meinem Sessel im Studio und habe an meinem MacBook gearbeitet und habe mir dann gewünscht, eine Serie auf das Display via Airplay zu übertragen, das war jedoch nicht möglich.

Der hochwertigste Monitor auf dem Markt

Zu guter Letzt wäre dann da noch der Umstand, dass es quasi keine anderen Displays gibt, die wirklich gut aussehen und hochwertig verarbeitet sind. Manch einem ist es vielleicht nicht wichtig, aber ich liebe diesen cleanen Look – lediglich die Displayränder könnten noch etwas dünner sein.

Fazit: Das Studio Display ist einzigartig auf dem Markt

Nimmt man das alles zusammen, dann komme ich zu einem Schluss. Ja – Das Studiodisplay ist etwas teuer, für das was man bekommt. Solange jedoch kein anderer Hersteller einen vergleichbaren Monitor auf den Markt bringt, ist das Studio Display für mich persönlich alternativlos. Der einzige Monitor, der das Studio Display für mich ersetzen könnte, wäre tatsächlich ein 27″ Pro Display XDR – Ob und wann das jedoch kommt, bleibt aber abzuwarten.

Über Moritz

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